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Veröffentlichungen

Brustbeschwerden

Brustbeschwerden

Die Selbstuntersuchung der Brust wird zur Vorsorge empfohlen. Viele Frauen entdecken dabei Auffälligkeiten. Dies führt häufig zur Verunsicherung. In den meistens Fällen handelt es sich dabei jedoch um Veränderungen gutartiger Natur.

 

Neben der Mammographie ist der Brustultraschall, die Mammasonographie, die wichtigste Untersuchungsmethode zur Diagnosestellung. Durch die Ultraschalluntersuchung können Veränderungen der Brust genauer beurteilt werden und zum Beispiel einfache Zysten, die keiner Behandlung bedürfen, von soliden Tumoren unterschieden werden. Lässt sich durch die Ultraschalluntersuchung keine eindeutige Diagnose erheben, besteht die Möglichkeit der Gewebebiopsie. Hierfür verwenden wir eine Hochgeschwindigkeitsstanze, mit der nach lokaler Betäubung der Haut eine kleine Gewebeprobe unter Ultraschallsicht direkt aus dem Knoten entnommen werden kann. Somit kann die Diagnose gesichert und eine zielgerichtete Therapie eingeleitet werden.

 

Neben einem auffälligen Tastbefund in der Brust, können auch Symptome wie Brustschmerzen, Veränderung der Brustform oder Ausfluss aus der Brustwarze auftreten. Bei den genannten Beschwerden steht vor der Behandlung ebenfalls die Diagnostik mittels Ultraschall und ggf. Mammographie sowie eventuell ergänzender Labordiagnostik. Zur Behandlung stehen neben Medikamenten auch spezielle Salben zur Verfügung. Oftmals können Brustschmerzen jedoch bereits durch Verbesserung der Haltung oder Anpassung des BHs behoben werden.

 

Sollte doch eine Operation notwendig sein, führen wir den Eingriff in unserer Tagesklinik ambulant durch. Bei nicht eindeutigem Tastbefund wird die Veränderung in der Brust direkt am Operationstag unter Ultraschallkontrolle markiert. Somit ist eine sichere und gewebssparende Operation gewährleistet.

 

Weitere Informationen finden Sie hier »

Vorgeburtliche Diagnostik und Therapie der Herzfehler

Vorgeburtliche Diagnostik und Therapie der Herzfehler

Das Herz kann häufiger als alle anderen Organe von Fehlbildungen betroffen sein. Ungefähr 8-10 von 1000 Kindern werden mit einem Herzfehler geboren, davon die Hälfte mit einem operationsbedürftigen Fehler. Eine rechtzeitige Diagnostik erlaubt eine Beratung der werdenden Eltern bezüglich der Prognose sowie ein optimales Management in der Neonatalperiode.

 

Die fetale Echokardiographie ermöglicht die systematische Untersuchung des kindlichen Herzens bereits vor der Geburt. Eine exakte Diagnose erlaubt eine frühzeitige Beratung zusammen mit Spezialisten (Kinderarzt, Kinderkardiologe, Kinderchirurg), so dass eine optimale Betreuung des Kindes vor, während und nach der Geburt gewährleistet ist. Häufig wird die Entbindung in solchen Fällen in einem Zentrum geplant.

 

Bei einigen Krankheiten ist es heute möglich, eine Therapie schon im Mutterleib durchzuführen (zum Beispiel bei bedrohlichen Herzrhythmusstörungen). Die Untersuchung des fetalen Herzens ist stark von einer optimalen Geräteeinstellung und -qualität sowie von der Erfahrung des Untersuchers abhängig. Für eine qualifizierte Pränataldiagnostik besitzen die spezialisierten Ärzte der Praxis Frauenärzte im Gewerbepark die Zertifizierung nach den anspruchsvollen Maßstäben der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM-Stufe II). So werden die Untersuchungen nach den hohen Qualitätsstufen DEGUM II durchgeführt. Die Geräteaustattung entspricht den höchsten technischen Anforderungen.

 

Tausende von Erwachsenen leben heute nur deshalb, weil Untersuchungsverfahren und Therapien angeborener Herzfehler in den letzten Jahrzehnten so große Fortschritte gemacht haben.

Harninkontinenz – nicht nur ein Thema im Alter

Harninkontinenz – nicht nur ein Thema im Alter

Laut Angaben der Deutschen Inkontinenzgesellschaft leben in Deutschland 4-5 Millionen Menschen, die an einer Blasenschwäche leiden. Der unfreiwillige und unkontrollierte Urinverlust schränkt die Lebensqualität ein und kann zu Rückzug und Isolation führen. Betroffen sind nicht nur ältere Frauen. Auch schon in jungen Jahren kann es zu Problemen des Wasserhaltens oder der Blasenentleerung kommen. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Anlagebedingte Bindegewebsschwäche, schwere körperliche Arbeit, der Mangel an Östrogenen aber auch Schwangerschaft und Geburt können eine Harninkontinenz zur Folge haben.

 

Vor der Behandlung ist daher die genaue Abklärung der Ursache sowie der Form der Inkontinenz wichtig. Beispielswiese kann bei der so genannten Belastungsinkontinenz ein zu schwacher Verschlussmechanismus der Harnröhre der Grund für unwillkürlichen Harnverlust bei Lachen, Husten, Niesen oder sportlichen Aktivitäten sein. Eine andere Form der Inkontinenz ist die sogenannte Dranginkontinenz, bei der häufiger Harndrang kaum zu beherrschen ist.

Ein wichtiges Untersuchungsverfahren stellt die Blasenmessung, die so genannte Urodynamik dar. Bei dieser Untersuchung wird die Harnblase langsam aufgefüllt und über Messsonden ihr Dehnungsverhalten und Verschlussmechanismen überprüft.

 

Oftmals kann durch gezieltes Beckenbodentraining, unterstützt durch Biofeedback und Elektrostimulation, die körpereigene Haltefunktion wieder gestärkt werden. Des Weiteren können eine Hormonbehandlung oder eine medikamentöse Therapie hilfreich sein.

 

Bei Erfolglosigkeit dieser Therapiemethoden kann die Belastungsinkontinenz durch einen minimal invasiven, operativen Eingriff behandelt werden. Hierbei wird die Harnröhre durch ein so genanntes Inkontinenzband (TVT oder TOT), das über einen kleinen Schnitt in der Scheide eingebracht wird, in ihrer Funktion unterstützt.

 

Sämtliche aufgeführte Diagnose- und Therapieverfahren bieten wir im Rahmen einer Spezialsprechstunde in unserer Praxis an.

Nackentransparenzmessung

Nackentransparenzmessung

Viele Frauen orientieren sich bei Ihrer Entscheidung für oder gegen eine Pränataldiagnostik nicht mehr allein an der Altersgrenze sondern wünschen eine Klärung des individuellen Risikos für Down Syndrom. Hier hat die Messung der Nackentransparenz (NT) den früheren Triple Test abgelöst. Mit der Kombination der NT Messung und zweier Blutwerte der Mutter kann gefahrlos für das Kind zwischen 12.- und 14. Schwangerschaftswoche eine Abschätzung für chromosomale Störungen mit der genetischen Sonographie durchgeführt werden. Die Nackenfalte beim ungeborenen Kind, die während dieser Messung untersucht wird, entsteht durch eine Flüssigkeitsansammlung zwischen Haut und Weichteilen im Nackenbereich des Kindes. Mit dieser Methode steht eine Entdeckungsrate von knapp 90 % für Trisomie 21 zur Verfügung.

 

Zur Durchführung müssen Ärzte eine besondere Ausbildung haben. Sie benötigen für die auf 1/10 mm genaue Messung ein ausreichend auflösendes Ultraschallgerät. Die Frauenärzte im Gewerbepark sind dafür zertifiziert und unterliegen regelmäßigen Qualitätskontrollen.

Krebsvorsorge für Frauen

Krebsvorsorge für Frauen

Ob Brust, Gebärmutter oder Eierstöcke: Krebs frühzeitig zu erkennen, heißt ihn bestmöglich bekämpfen zu können. Dazu stehen den Frauenärzten im Gewerbepark C 15 vielfältige Methoden zur Verfügung. Mehr Info unter www.frauenaerzte-im-gewerbepark.de

 

1. Ultraschalluntersuchung:

Gerade durch eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke lassen sich Zysten und Tumore oder an der Gebärmutter Myome leicht feststellen, die allein durch Tasten nicht erkannt werden können. Besonders wichtig ist die Ultraschalluntersuchung der Brust bei Frauen mit dichtem Brustgewebe oder bei jungen Patientinnen als Alternative zur Mammographie.

 

2. Abstrich:

Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste bösartige Erkrankung der Frau unter 50 Jahren, die durch eine Infektion mit humanen Papilloma-Viren (HPV) langfristig ausgelöst werden kann. Bei einem Abstrich werden Zellen des Muttermundes entnommen und mikroskopisch untersucht. Gegen die Papilloma-Viren gibt es übrigens auch einen Impfstoff, der für Mädchen zwischen 12 -17 Jahren kostenlos ist.

 

3. Bladder-Check:

Dieser Test dient der Frühdiagnose von Blasenkrebs, der durch Nikotin oder chemische Stoffe ausgelöst werden kann. Vor allem Frisörinnen, Chemikerinnen oder Arbeiterinnen in chemischen Industrien sind davon betroffen.

 

4. Zusätzliche Tests zur Frühdiagnose von Darmkrebs:

Aufgrund unserer speziellen Lebens- und Ernährungsweise zählen Geschwülste des Darms in den westlichen Ländern zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Mann und Frau, in Deutschland erkranken jährlich ca. 66 000 Frauen und Männer neu an Darmkrebs. Ein erhöhtes Risiko auf Darmkrebs besteht bei häufig oder vorwiegend fleisch- und fettreicher sowie ballaststoffarmer Ernährung. Bei Auftreten von Darmpolypen bei direkten Verwandten oder manifestem Darmkrebs naher Verwandter (Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten) ist ebenfalls ein höheres Erkrankungsrisiko gegeben.

Geringe Blutungen im Darmtrakt sind mit bloßem Auge meist nicht zu erkennen. In einem äußerst empfindlichen Schnelltest können bereits geringste Mengen von Blut im Stuhl nachgewiesen werden. Die Durchführung des Testes ist einfach und bedarf keiner strengen Diät.

Mittels dieser Methoden haben wir gute Mechanismen zur erweiterten und frühzeitigen Carzinomerkennung an der Hand, um unseren Patienten eine fundierte + effektive Präventionsmedizin anbieten zu können.

Carzinomprävention durch zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen

Carzinomprävention durch zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen

1. zusätzliche Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von krankhaften Veränderungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und nicht zuletzt der Brustdrüse im Rahmen der Krebsvorsorgeuntersuchung sind sinnvoll, zweckmäßig und zielführend.

 

Gerade durch eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke lassen sich Zysten und Tumore oder an der Gebärmutter Myome leicht erkennen, die beim Tasten alleine nicht erkannt werden können.

Besonders wichtig ist die Ultraschalluntersuchung der Brust

(häufigste bösartige Erkrankung der Frau mit jährlich 58 000 Neuerkrankungen)

  • bei Frauen mit dichtem Brustgewebe oder
  • als strahlenfreie Alternative zur Mammographie bei jungen Patienten
    (jünger als 40 Jahre)
  • als Ergänzung zu Tastbefund und Mammographie bei Brustbefunden

 

 

2. zusätzliche Abstrichverfahren zur Aufdeckung früher krankhafter Befunde des Gebärmutterhalses (in Ergänzung zum üblichen Krebsabstrich nach Papanikolou, sog. Pap.-Test). Das Cervixcarzinom ist die zweithäufigste bösartige Erkrankung der Frau unter 50 Jahren, die Ursache ist eine Infektion mit humanen Papilloma Viren (HPV). Viele Frauen sind mit diesem Virus infiziert ohne jemals an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken; der Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Beim herkömmlichen Pap.-Abstrich werden vom Muttermund Zellen entnommen die auf einem Objektträger ausgestrichen und im Labor nach Anfärbung mikroskopisch untersucht werden.

Um hier die Diagnosesicherheit zu erhöhen wurde ein Thin-Prep-Test entwickelt um die beim herkömmlichen Test auftretenden Probleme (ungenügende Zellen im Abstrich, keine Beurteilung durch Schleim und Blutüberlagerung) zu verringern. Die Zellen sind wesentlich besser zu beurteilen als im herkömmlichen Pap.-Test. Damit bringt der Thin-Prep-Abstrich eine erhöhte Sicherheit, weil das Zellbild klarer und besser beurteilbar wird.

 

Der Nachweis der HPV-Viren kann ebenfalls direkt durch einen HPV-Abstrich erbracht werden, wenn Veränderung am Muttermund oder im koventionellen Abstrich feststellbar sind. Außerdem wird empfohlen, den HPV-Test zur Nachuntersuchung bei einem abnormen Pap.-Abstrich (Pap. II W, Pap. III, Pap. III D), sowie nach Durchführung einer Gewebeprobe am Gebärmutterhals (z.B. nach Konisation) zur Kontrolle des Behandlungserfolges einzusetzen.

 

 

3. Zusätzliche Tests zur Frühdiagnose von Blasenkrebs (NMP 22/Bladder-Check). Blasencarzinome werden durch krebsauslösende Stoffe, sogenannte aromatische Amine, wie z.B. Nikotin oder chemische Stoffe von bestimmten Berufsgruppen wie Frisören sowie Angehörigen der chemischen Industrie, Farben- und Lederindustrie verwendet werden, ausgelöst. Mit oben angeführtem Bladder-Check haben wir einen einfachen Urintest zur Früherkennung eines Blasentumors, das häufigste Primärsymptom eine Blasentumors ist das schmerzlose Auftreten von Blut im Urin (Hämaturie).

 

 

4. Zusätzliche Tests zur Frühdiagnose von Darmkrebs. Aufgrund unserer speziellen Lebens- und Ernährungsweise zählen Geschwülste des Darms in den westlichen Ländern zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Mann und Frau, in Deutschland erkranken jährlich ca. 66 000 Frauen und Männer neu an Darmkrebs. Ein erhöhtes Risiko auf Darmkrebs besteht bei häufig oder vorwiegend fleisch- und fettreicher, sowie ballaststoffarmer Ernährung sowie bei Auftreten von Polypen bei direkten Verwandten sowie bei manifestem Darmkrebs naher Verwandter (Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten). Blutungen im Darmtrakt sind mit bloßem Auge meist nicht zu erkennen. In einem äußerst empfindlichen Schnelltest können bereits geringste Mengen von Blut im Stuhl nachgewiesen werden. Die Durchführung des Testes ist einfach und bedarf keiner strengen Diät.

 

Mittels dieser Methoden haben wir gute Mechanismen zur erweiterten und frühzeitigen Carzinomerkennung an der Hand um unseren Patienten eine fundiertie + effektive Präventionsmedizin anbieten zu können.

Tabu-Thema bei Frauen: Blasenschwäche

Tabu-Thema bei Frauen: Blasenschwäche

Laut Angaben der Deutschen Inkontinenzgesellschaft leben in Deutschland bis zu fünf Millionen Menschen, die an Blasenschwäche leiden. Zu den Ursachen zählen anlagebedingte Bindegewebsschwäche, schwere körperliche Arbeit, der Mangel an Östrogenen aber auch Schwangerschaft und Geburt.

 

„Vor der Behandlung ist die genaue Abklärung der Ursache sowie der Art der Inkontinenz wichtig“. „Beispielsweise kann ein zu schwacher Verschlussmechanismus der Harnröhre Grund für unwillkürlichen Harnverlust bei Lachen, Husten, Niesen oder sportlichen Aktivitäten sein.“ Ein wichtiges Untersuchungsverfahren ist hier die Blasenmessung, wobei die Harnblase langsam aufgefüllt und Dehnungsverhalten und Verschlussmechanismen über Mess-Sonden überprüft werden.

 

Die Gynäkologin empfiehlt, durch gezieltes Beckenbodentraining, unterstützt durch Biofeedback und Elektrostimulation, die körpereigene Haltefunktion wieder zu stärken. Auch eine Hormonbehandlung oder eine medikamentöse Therapie können hilfreich sein.

 

Bringt dies nicht den gewünschten Erfolg, kann durch einen Schnitt in der Scheide ein Inkontinenzband in die Harnröhre eingebracht werden und sie in ihrer Funktion unterstützen.

 

Alle diese spez. Untersuchungen und Therapien werden von den Frauenärzten im Gewerbepark C 15 angeboten.

Kinderwunsch

Kinderwunsch

Ein Schwerpunkt der Frauenärzte im Gewerbepark ist die Diagnostik und Behandlung von Patientinnen mit Kinderwunsch. Paare, die sich mehr als ein Jahr ein Kind wünschen und in diesem Zeitraum keine Schwangerschaft erzielen, erfüllen die Kriterien, nach denen die Diagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch beginnen kann. Aufgrund des zunehmenden Lebensalters der Frauen mit Kinderwunsch und der damit zusammenhängenden schlechteren Erfolgsrate kann bei Frauen über 35 Jahre diese Diagnostik auch schon früher begonnen werden. Die Frauenärzte im Gewerbepark betreiben die Kinderwunsch-Diagnostik in Absprache mit den Kinderwunschzentren in Regensburg Es gibt dafür ein Dreistufen Modell. Während in der ersten Stufe eine allgemeine Diagnostik der Zyklusfunktion, der männlichen Funktion und der regelrechten Organsituation erfolgt, wird in der zweiten Phase eine ausgedehntere Hormondiagnostik im Rahmen der Zyklusbeobachtung erforderlich. Die Frauenärzte im Gewerbepark verfügen über ein hochspezialisiertes Eigenlabor, in dem alle notwendigen Parameter zyklusgerecht erfasst werden können. Zeigen sich hier keine Auffälligkeiten oder kommt es nach Korrektur und Behandlung einzelner Auffälligkeiten innerhalb von cirka sechs Monaten zu keiner Schwangerschaft, müssen organische Ursachen an der Gebärmutter, in der Gebärmutterhöhle und im Bauchraum im Bereich von Eileiter, Eierstöcken und kleinem Becken abgeklärt werden.

 

Aufgrund ihrer operativen Erfahrung können alle Eingriffe durch die Frauenärzte im Gewerbepark in der dort befindlichen Mediparkklinik durchgeführt werden. Zum einen ist es notwendig, zu wissen, in wie weit Störungen der Gebärmutterhöhle eine Einnistung der Schwangerschaft verhindern. Mögliche Ursachen können Myome unter der Gebärmutterschleimhaut sein, daneben gibt es Septen, welche die Gebärmutterschleimhaut in ihrer Einnistungsfähigkeit stören und häufig auch Verwachsungen. Diese Störungen können durch den sogenannten minimal invasiven Eingriff die Hysteroskopie problemlos behandelt werden.

 

Oft handelt es sich allerdings um Störungen im Eileiter-/Eierstockbereich, welche verhindern, dass die aus dem Eibläschen gesprungene Eizelle mit den über die Gebärmutter in die Eileiter gelangten Samenzellen eine Verbindung eingehen kann und damit eine Frühschwangerschaft entsteht. Es gibt Verwachsungen am Eileiter, es gibt Störungen des Eileitertrichter, es gibt Erkrankungen mit verschleppter Gebärmutterschleimhaut, die sogenannte Endometriose, welche hier ursächlich zu nennen sind. Über das ebenfalls minimal invasive, schonende Verfahren der Laparoskopie können diese Veränderungen erfasst und gegebenenfalls korrigiert werden. Moderne Instrumentarien mit entsprechenden Überwachungsapparaten ermöglichen den Frauenärzten im Gewerbepark eine möglichst schonende, die Empfänglichkeit verbessernde, operative Vorgehensweise.

Ambulante Operationen bei Blutungen

Ambulante Operationen bei Blutungen

Bei abnormalen Uterusblutungen ist die Gebärmutterspiegelung eine direkte Methode zur Beurteilung der Uterushöhle und der Uterusschleimhaut unter Sicht mit einem Endoskop.

 

Bei starken Blutungen die sich nicht durch Medikamente stoppen lassen, besteht die Möglichkeit die Gebärmutterschleimhaut zu entfernen, womit man Frauen die Entfernung der gesamten Gebärmutter ersparen kann. Zur Blutstillung wird hochfrequenter Strom eingesetzt und mit nicht stromleitenden Spüllösungen gearbeitet.

 

In das Innere der Gebärmutter ragende Schleimhautwucherungen (Polypen), Myome (gutartige Muskelknoten) oder Septen (falsch angelegte Trennwände) werden mit Schneideinstrumenten entfernt. Bei der Hysteroskopie wird damit nicht blind eine Gewebeprobe entnommen, sondern unter Sicht kontrolliert gearbeitet. Verschiedene krankhafte Prozesse der Gebärmutter oder Missbildungen können auf diese Weise abgeklärt werden.

 

Die Gebärmutterspiegelung ermöglicht es dem Arzt über den natürlichen Zugangsweg - über die Scheide - einen direkten Zugang in das innere der Gebärmutter zu bekommen. Durchgeführt werden diese Operationen ambulant und in Narkose.

Neue Gefühle, neue Fragen, neue Möglichkeiten Sexuell übertragbare Krankheiten (STD)

Neue Gefühle, neue Fragen, neue Möglichkeiten Sexuell übertragbare Krankheiten (STD)

Ein Beitrag zur Mädchen- und Teenagersprechstunde

 

Ab etwa dem 14. Lebensjahr beginnt sich der Köper eines Mädchens allmählich von dem eines Kindes zu dem einer Frau zu entwickeln. Sie wird größer, das Gewicht nimmt zu und es entstehen die für eine Frau typischen weiblichen „Rundungen“. Die Brüste beginnen zu wachsen, im Schambereich und unter den Achseln bilden sich die ersten Haare, die erste Regelblutung findet statt. Das Mädchen verändert sich nicht nur äußerlich, auch das Wesen wandelt sich. Die Heranwachsende will nicht mehr als Kind, sondern als eigenständige erwachsene Frau behandelt werden.

 

Es treten oftmals Fragen auf, auf die eine schnelle Antwort gesucht wird. An die Eltern mag man sich nicht wenden und Freundinnen können manchmal nicht weiterhelfen. Jetzt braucht die junge Frau eine Vertrauensperson, die sich gut auskennt, die versucht, sie zu verstehen und mit der man über intime Wünsche und auch Ängste reden kann. Eine solche Anlaufstelle wollen die Frauenärzte im Gewerbepark sein. Wir sind für die Heranwachsenden jederzeit verfügbar (täglich in der Zeit von 07.00-20.00 Uhr, auch samstags 09.00–11.00 Uhr). Termine sind zwar gut, aber nicht zwingend erforderlich. Aktuelle und akute Fragen können jederzeit auch telefonisch gestellt werden.

 

Eine Hauptaufgabe neben sicherem Empfängnisschutz vor ungewollter Schwangerschaft stellte die sexuell übertragbaren Krankheiten (Herpes, Chlamydien, HIV, HPV) dar, die in den letzten Jahren immer mehr zunehmen. In den Sprechstunden aktivieren wir dieses Thema. Wir erklären den jungen Mädchen, dass es außer Aids auch noch andere wesentlich häufigere sexuell übertragbaren Krankheiten gibt, wie zum Beispiel Chlamydieninfektionen. Dies sind Bakterien, die über die Gebärmutter bis in die Eileiter aufsteigen und dort schwere Entzündungen hervorrufen und schlimmstenfalls sogar zur Unfruchtbarkeit führen können. Der Körper einer jungen Frau ist ein schützenswerter und es ist äußerst wichtig, über dieses Thema auch mit ihrem Freund zu sprechen. Verhütung und Schutz vor Infektionen gehen beide Partner an.

 

Alle Fragen der jungen Mädchen rund ums Erwachsenwerden können in der Mädchensprechstunde angesprochen werden. Beim ersten Besuch in der Praxis findet in der Regel nur ein Gespräch, keine gynäkologische Untersuchung statt. Meist geht es bei diesem ersten Kontakt um Pillenwunsch, um Blutungsstörungen, schmerzhafte Regelblutungen und Schutz vor venerischer Infektion (insbesondere Chlamydieninfektion und HIV-Infektion) sowie um Überprüfung des Impfstatus, insbesondere der HPV-Impfung. Hervorzuheben ist hier vor allem die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Dies betrifft die Gruppe der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren. Am günstigsten ist es, wenn zum Zeitpunkt der Impfung die junge Frau nohc keinen Kontakt mit dem Virus hatte, das heißt vor Aufnahme der sexuellen Aktivität geimpft wird. Es ist keinerlei Voraussetzung mit einem Jungen geschlafen zu haben oder gesundheitliche Probleme zu haben, um eine Frauenarztpraxis zu besuchen.

Schwangerenbetreuung von A (Akupunktur) bis Z (Zuckertest)

Schwangerenbetreuung von A (Akupunktur) bis Z (Zuckertest)

Die Frauenärzte im Gewerbepark bieten den Schwangeren eine umfassende Vorsorge und Betreuung in allen Wochen der Schwangerschaft. Die Schwangerschaft stellt einen großen Einschnitt für die Frau und Ihren Partner dar. Es treten viele Fragen auf, darüber hinaus sind je nach Situation zahlreiche spezielle Maßnahmen und Betreuungsangebote erforderlich. Natürlich verlaufen Gott sei Dank die allermeisten Schwangerschaften regulär mit der Geburt eines gesunden Kindes nach 9 Monaten. Um die optimale Versorgung zu gewährleisten, bieten die Frauenärzte im Gewerbepark zahlreiche Ergänzungsangebote: So sind die Ärzte in einem eigenen Notfalldienst von Montag Morgen bis Sonntag Nacht über die ganze Woche über Notfallnummern bei Problemen erreichbar. Auch die Sprechzeiten von Montag – Donnerstag 07.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends, Freitag 07.00 morgens – 18.00 Uhr abends und Samstagvormittag zwischen 09.00 und 12.00 Uhr ermöglichen eine Terminvergabe, sodass auch der werdende Vater, sofern er das möchte, an den Untersuchungsterminen teilnehmen kann.

 

Die Praxis bietet eine umfangreiche Ernährungsberatung an, über Broschüren werden die verschiedenen Aspekte der Schwangerschaft beleuchtet. Die Ärzte in der Praxis sind darüber hinaus spezialisiert auf oft notwendig werdende, ergänzende Untersuchungen. So besteht die Berechtigung zum Ersttrimesterscreening (Nackenfaltenmessung), die übrigen Pränataldiagnostikmaßnahmen wie detailliertes Organscreening, Versorgungsmessung des Kindes über die Messung des Blutflusses, die sogenannte Doppler Sonographie, sowie invasive Verfahren zur Diagnostik kindlicher Erkrankungen werden angeboten.

 

Ergänzend sind in der Praxis zwei Hebammen tätig, welche zu Detailfragen von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettsbetreuung zur Verfügung stehen. Es wird ein Schwangerschaftskurs angeboten. Im Rahmen eines Schwangerschaftsworkshops finden darüber hinaus in der Praxis Veranstaltungen rund um Schwangerschaft und Geburt statt.

Versorgung rund um die Uhr

Versorgung rund um die Uhr

Bereits seit Jahren bieten die Frauenärzte im Gewerbepark lange Praxisöffnungszeiten an. So ist die Praxis an Werktagen von 07:00 bis 20:00 Uhr geöffnet und auch am Samstagvormittag findet die Patientin regelmäßig geöffnete Türen.

 

Auch außerhalb der normalen Sprechzeiten erreichen die Patientinnen in Notfällen immer einen Ansprechpartner unter der Praxistelefonnummer. Insbesondere die ambulant Frischoperierten wissen diesen Service zu schätzen, fühlen sie sich doch dadurch zuhause nie alleine gelassen. Auch für die Probleme und Nöte der übrigen Patientinnen ist rund um die Uhr Rat und Hilfe möglich. Ständig ist ein Gynäkologe/ -in der Praxis im Hintergrund telefonisch zu erreichen.

 

Für die werdenden Mütter steht außerdem eine ständige Betreuung durch zwei Hebammen der Praxis zur Verfügung. Diese beraten bei allen Problemen während der Schwangerschaft und Wochenbett, sie stehen vor und nach der Geburt auch zuhause für evtl. notwendig werdende Hausbesuche zur Verfügung.

Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft

Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft

Dient vor allem dazu die gesunde Entwicklung des Babys zu überprüfen. Im Rahmen der Schwangerenvorsorge werden drei Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, in der 10., 20. und 30. SSW. Eine Sichtbarmachung von Strukturen durch Ultraschall gibt es in der medizinischen Anwendung seit 1942. Ein wesentlicher Vorteil der Ultraschalluntersuchung liegt darin, dass sie keinen körperlichen Eingriff erfordert und nach bisherigen Erkenntnissen die Schallwellen für die Schwangere und das Kind ohne Risiko sind.

 

Fortschritte in der digitalen Signalverarbeitung mit gesteigerter Rechnerleistung eröffnen zusätzliche Möglichkeiten der Überprüfung, der Entwicklung und der Versorgung des Kindes. Eine Sonderform des Ultraschalls in der SS ist die Doppleruntersuchung. Hier werden Blutflussgeschwindigkeiten zur Beurteilung von Verengungen in Gefäßen wie Nabelschnur- oder Hirngefäßen des Ungeborenen und der werdenden Mutter in den Gebärmuttergefäßen untersucht. Dopplerunter- suchungen werden nur von Ärzten durchgeführt die hierfür eine besondere Qualifikation besitzen.

 

Hochauflösende Ultraschallgeräte ermöglichen den 3D-Ultraschall. Anders als bei einem normalen Ultraschallbild erfolgt hier eine räumliche, skulpturähnliche Darstellung des Kindes. Die 4D-Ultraschalldarstellung liefert sogar ein ständig aktualisiertes Bild in Echtzeit, in dem man die Bewegungen des Kindes sieht.

 

Im Rahmen der pränatalen Diagnostik kann zwischen der 12 und 14 SSW, die so genannte erweiterte Nackentransparenzmessung durchgeführt werden. Diese Untersuchung muss sehr exakt durch einen speziell ausgebildeten Untersucher erfolgen. Diese Methode erlaubt bei Auffälligkeiten einen ersten Hinweis auf Chromosomenstörungen. Dies ermöglicht es unter Hinzunahme von Laborwerten im Blut der Schwangeren eine Risikoberechnung für Störungen der Erbanlagen des Kindes statistisch einzuschätzen.

 

Die moderne vorgeburtliche Diagnostik lässt immer früher mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen beim ungeborenen Baby erkennen. Eine 100%ige Gewissheit oder gar eine Garantie auf Gesundheit kann jedoch auch die moderne Medizin nicht bieten.

 

 

Ambulante Operationen bei Blutungen

Bei abnormalen Uterusblutungen ist die Gebärmutterspiegelung eine direkte Methode zur Beurteilung der Uterushöhle und der Uterusschleimhaut unter Sicht mit einem Endoskop.

Bei starken Blutungen die sich nicht durch Medikamente stoppen lassen, besteht die Möglichkeit die Gebärmutterschleimhaut zu entfernen, womit man Frauen die Entfernung der gesamten Gebärmutter ersparen kann. Zur Blutstillung wird hochfrequenter Strom eingesetzt und mit nicht stromleitenden Spüllösungen gearbeitet.

 

In das Innere der Gebärmutter ragende Schleimhautwucherungen (Polypen), Myome (gutartige Muskelknoten) oder Septen (falsch angelegte Trennwände) werden mit Schneideinstrumenten entfernt. Bei der Hysteroskopie wird damit nicht blind eine Gewebeprobe entnommen, sondern unter Sicht kontrolliert gearbeitet.

 

Verschiedene krankhafte Prozesse der Gebärmutter oder Missbildungen können auf diese Weise abgeklärt werden.

Die Gebärmutterspiegelung ermöglicht es dem Arzt über den natürlichen Zugangsweg - über die Scheide - einen direkten Zugang in das innere der Gebärmutter zu bekommen. Durchgeführt werden diese Operationen ambulant und in Narkose.

Gruppe B - Streptokokken in der Schwangerschaft

Gruppe B - Streptokokken in der Schwangerschaft

B-Streptokokken sind kugelförmige Bakterien, die etwa bei 30 % aller Schwangeren in der Vagina oder im Stuhl vorkommen und für die Schwangere selbst keine Gefahr darstellen. Werden aber B-Streptokokken während der Geburt auf das Neugeborene übertragen kann es bei 1- 2 % der Kinder zu schweren Infektionen, wie der gefürchteten Hirnhautentzündung, kommen. Die deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt daher eine Vorsorgeuntersuchung auf B-Streptokokken in der 35.- 37.

 

Schwangerschaftswoche mittels Abstrichs durchführen zu lassen. Der Streptokokkennachweis wird im Mutterpass dokumentiert. In der Klinik kann dann durch Gabe eines gegen B-Streptokokken wirksamen Antibiotikums ab Wehenbeginn bzw. nach dem Blasensprung das Übertragungsrisiko deutlich reduziert werden. Dies setzt aber voraus, dass zu diesem Zeitpunkt bekannt ist, ob die Schwangere B-Streptokokken positiv ist. Eine prophylaktische Antibiotika Therapie längere Zeit vor der Geburt ist nicht ratsam, da bis zu 70 % der behandelten Frauen zum Zeitpunkt der Geburt wieder eine B-Streptokokken Kolonisation nachweisen.

 

Verhindern kann man eine Besiedlung des Muttermundes mit B-Streptokokken praktisch nicht. Es werden daher die Kosten für dieses Screening von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. 

Pränataldiagnostik

Pränataldiagnostik

Die Zeit der Entwicklung eines Kindes ist ein spannendes und aufregendes Erlebnis. Während der Schwangerschaft stellt sich für werdende Eltern die Frage: Entwickelt sich unser Kind gesund. Gesetzliche Vorsorgeleistungen und darüber hinaus einige zusätzliche Untersuchungen können mit hoher Sicherheit häufigere Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen ausschließen.

 

Feindiagnostik 20.-22. SSW (Genetische Sonographie – DEGUM Stufe II Richtlinien)

Damit sind wir in der Lage eine Vielzahl von kindlichen Fehlbildungen und Krankheiten auszuschließen bzw. zu erkennen. Neben den Messdaten des Kindes (Größe, Bauchumfang, usw.) können wir durch die Detaildiagnostik an einzelnen Organen Rückschlüsse für Abweichungen von der regulären Entwicklung ziehen. Spezialisierte Gynäkologen (in der Praxis „Frauenärzte im Gewerbepark“ Dr. Gavril Veres) haben sich in intensiver Detailausbildung mit der Entwicklungsanatomie und Physiologie der Kinder im Mutterleib befasst, sie wurden nach den strengen Kriterium der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) geprüft und unterziehen sich in der Folgezeit laufend Überwachungen. Dr. Veres ist auf der Basis der Richtlinien der Qualifikationsstufe II zugeordnet und damit befähigt, diese Feindiagnostik durchzuführen.

 

Ein wichtiges Organ für die Entwicklung des Kindes ist das Herz. Die dazugehörende Untersuchung ist die fetale Echokardiographie. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 8/1000 lebend geborenen Kindern sind angeborene Herzfehler die häufigsten Anomalien. Das Herz des Feten wird mit hoch auflösendem Ultraschallgerät im Detail untersucht. In der Praxis „Frauenärzte im Gewerbepark“ ist ein entsprechend hochwertiges Gerät (GE-Voluson 730 Expert) mit der dazugehörigen Diagnostiksoftware nach View-Point im Einsatz. Als günstiger Untersuchungszeitpunkt wird die 20.-22. SSW empfohlen (ca. 80 % Erkennungsrate). Wird eine Fehlbildung diagnostiziert, können konsilliarische Beratungen mit Spezialisten (Kinderkardiologe, Humangenetiker, Kinderchirurg) angeboten werden, um die sicherste Behandlung zu gewährleisten. Im MediPark bietet sich hier die direkte Zusammenarbeit mit einem dort tätigen Kinderkardiologen für den weiteren Lebensweg des Kindes an.

 

Mit dem hoch sensitiven Ultraschallgerät sind daneben 3D/4D Verfahren möglich. Dadurch lassen sich fotorealistische Oberflächenbilder, Mimik und Gestik des Kindes demonstrieren.

 

Zur Erweiterung des Spektrums werden darüber hinaus verschiedene Forme der invasiven Diagnostik zur Klärung von z. B. genetischen oder entzündlichen Ursachen von kindlichen Entwicklungsstörungen angeboten. Die Amniocentese (Fruchtwasserpunktion), die Chorionzottenbiopsie (Entnahme von Proben aus dem Mutterkuchen) und weitere Methoden werden zur Abrundung des diagnostischen Spektrums professionell ergänzend angeboten.

Mädchen- und Teenagersprechstunde

Mädchen- und Teenagersprechstunde

Neue Gefühle - neue Fragen - neue Möglichkeiten

Ab etwa dem 14. Lebensjahr beginnt sich der Körper eines Mädchens allmählich von dem eines Kindes zu dem einer Frau zu entwickeln. Sie wird größer, das Gewicht nimmt zu und es entstehen die für eine Frau typischen „weiblichen Rundungen“.

Die Brüste beginnen zu wachsen, im Schambereich und unter den Achseln bilden sich die ersten Haare. Die Regelblutung beginnt.

Das Mädchen verändert sich nicht nur äußerlich, auch das Wesen wandelt sich. Die Heranwachsende will nicht mehr als Kind, sondern als eigenständige erwachsene Frau behandelt werden. Sie wird unabhängiger und übernimmt Verantwortung.

 

Es treten oftmals Fragen auf, auf die eine schnelle Antwort gesucht wird. An die Eltern mag man sich nicht wenden und Freundinnen können manchmal nicht weiterhelfen. Jetzt braucht die junge Frau eine Vertrauensperson, die sich gut auskennt, die versucht sie zu verstehen und mit der man über intime Wünsche und auch Ängste reden kann.

Eine solche Anlaufstelle wollen wir Frauenärzte im Gewerbepark sein, und wir sind für die Heranwachsenden jederzeit verfügbar (täglich in der Zeit von 7 bis 20 Uhr, auch samstags von 9 bis 11 Uhr). Kein Jugendlicher wird zurückgewiesen.

Termine sind gut, aber nicht zwingend erforderlich. Die aktuellen oder akuten Fragen können jederzeit, auch telefonisch gestellt werden. Wir haben eine „Mädchenmappe“ konzipiert mit sämtlichen Informationen um das Thema „Erwachsen werden“. Diese Mappe wird beim ersten Treffen mitgegeben. Das Mädchen kann alleine oder mit einer Begleitperson (z.B. Mutter, Freundin, Freund) kommen.

 

Aus aktuellem Anlass besprechen wir bei diesen Begegnungen auch die von der ständigen Impfkommission (StiKo) neu empfohlene HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Hier soll insbesondere die Gruppe der Jugendlichen zwischen 12 bis 17 Jahren geimpft werden. Auch zu diesem Thema sind wir kompetente Ansprechpartner. Am günstigsten ist es, wenn zum Zeitpunkt der Impfung die junge Frau noch keinen Kontakt mit dem Virus hatte, d.h. vor Aufnahme der sexuellen Aktivität.

Neue Gefühle, neue Fragen, neue Möglichkeiten

Neue Gefühle, neue Fragen, neue Möglichkeiten

ein Beitrag zur Mädchen- und Teenagersprechstunde

 

Ab etwa dem 14.Lebensjahr beginnt sich der Körper eines Mädchens als allmählich von dem eines Kindes zu dem einer Frau zu entwickeln. Sie wird größer, das Gewicht nimmt zu und es entstehen die für eine Frau typischen weiblichen „Rundungen“.

Die Brüste beginnen zu wachsen, im Schambereich und unter den Achseln bilden sich die ersten Haare, die erste Regelblutung findet statt.

Das Mädchen verändert sich nicht nur äußerlich, auch das Wesen wandelt sich. Die Heranwachsende will nicht mehr als Kind, sondern als eigenständige erwachsene Frau behandelt werden.

 

Es treten oftmals Fragen auf, auf die eine schnelle Antwort gesucht wird. An die Eltern mag man sich nicht wenden und Freundinnen können manchmal nicht weiterhelfen. Jetzt braucht die junge Frau eine Vertrauensperson, die sich gut auskennt, die versucht, sie zu verstehen und mit der man über intime Wünsche und auch Ängste reden kann.

Eine solche Anlaufstelle wollen die Frauenärzte im Gewerbepark sein. Wir sind für die Heranwachsenden jederzeit verfügbar (täglich in der Zeit von 07.00-20.00 Uhr, auch samstags von 09.00-11.00 Uhr). Keine Jugendliche wird zurückgewiesen, Termine sind zwar gut, aber nicht zwingend erforderlich. Aktuelle und akute Fragen können jederzeit auch telefonisch gestellt werden.

 

Eine Hauptaufgabe neben sicherem Empfängnisschutz vor ungewollter Schwangerschaft stellen die sexuell übertragbaren Krankheiten (Herpes, Chlamydien, HIV, HPV) dar, die in den letzten Jahren immer mehr zunehmen. In den Sprechstunden aktivieren wir dieses Thema. Wir erklären den jungen Mädchen, dass es außer Aids auch noch andere wesentlich häufigerere sexuell übertragbare Krankheiten gibt, wie zum Beispiel Chlamydieninfektionen. Dies sind Bakterien, die über die Gebärmutter bis in die Eileiter aufsteigen und dort schwere Entzündungen hervorrufen und schlimmstenfalls sogar zur Unfruchtbarkeit führen können. Der Körper einer jungen Frau ist ein schützenswerter und es ist äußerst wichtig, über dieses Thema auch mit Ihrem Freund zu sprechen. Verhütung und Schutz vor Infektionen gehen beide Partner an.

Alle Fragen der jungen Mädchen rund ums Erwachsenwerden können in der Mädchensprechstunde angesprochen werden. Beim ersten Besuch in der Praxis findet in der Regel nur ein Gespräch, keine gynäkologische Untersuchung, statt. Es ist keinerlei Voraussetzung mit einem Jungen geschlafen zu haben oder gesundheitliche Probleme zu haben, um eine Frauenarztpraxis zu besuchen.

Lokaler Estrogenmangel auch unter Hormontherapie möglich

Lokaler Estrogenmangel auch unter Hormontherapie möglich

Die mangelnde Estrogenisierung im Vaginalbereich kann auch unter einer oralen Hormontherapie postmenopausaler Patientinnen auftreten: Mit zunehmender Verordnung niedrig dosierter Präparate stellen sich bei den Frauenärzten im Gewerbepark immer wieder Patientinnen vor, die nach sexuellen Kontakt starke Schmerzen haben oder über „immer wieder auftretende therapieresistente Pilzinfektionen“ klagen. Hier ist eine zusätzliche lokale Estrioltherapie äußerst wirkungsvoll. Mit dem Aufbau des Vaginalepithels und der Absenkung des Scheiden-pH - Werts stellt sich die normale Döderlein-Flora wieder ein, was sowohl an der Prophylaxe als auch im Sinne einer begleitenden Therapie urogenitaler Infektionen ausgenutzt werden kann.

Ambulant statt stationär

Ambulant statt stationär

Welche Eingriffe ambulant durchgeführt werden können hängt nicht allein von der Operation sondern auch von der Qualität der Narkose ab. Von den Frauenärzten im Gewerbepark werden ambulante Operationen in der Klinik im Medipark, wo sie durch ein Team von Narkoseärzten, welche sich auf ambulante Operationen spezialisiert haben, unterstützt. Hier werden mittels minimal-invasiver Methoden z.B. Zysten operiert, wenn sie starke Schmerzen verursachen oder wenn der Ultraschallbefund verdächtig ist. Die Zysten betreffen am häufigsten den Eierstock. Sie bestehen meist aus einer dünnen Hülle welche mit unterschiedlichen Flüssigkeiten gefüllt sein kann. Die Zysten können unabhängig von ihrer Größe durch eine Bauchspiegelung behandelt werden.

 

Mehr als die Hälfte aller chirurgischen Routineeingriffe werden bereits ambulant vorgenommen.

Wichtige Basis fürs Kind

Wichtige Basis fürs Kind

Schwangere sollten auf eine gesunde Ernährung achten

Damit werdende Mütter die Schwangerschaft in vollen Zügen genießen können, haben die Frauenärzte im Gewerbepark Ernährungsempfehlungen parat. Das im Volksmund weit verbreitete Motto „Essen für zwei“ sollte dabei allerdings nicht wörtlich genommen werden.

Empfohlen wird ballaststoffreiche Kost wie Obst, Gemüse und Salate, am besten verteilt auf fünf kleine Mahlzeiten pro Tag. Zudem sollte Frau hochwertige Kohlenhydrate wie Vollkornbrote, Vollkornnudeln, Naturreis und Kartoffeln zu sich nehmen und eiweißreich essen - dabei sollte pflanzliches Eiweiß bevorzugt werden. Mindestes ein- bis zweimal pro Woche sollte zudem auch Fisch auf dem Speiseplan stehen.

 

Wenig Fett und Zucker, kein Alkohol und Nikotin

Der Verzehr von Fett und Zucker ist dagegen einzuschränken; beim Trinken (mindestens 2,5 Liter pro Tag) ist dagegen keine Zurückhaltung geboten. Wichtig: Alkohol und Nikotin sind in der Schwangerschaft strikt zu meiden. Verzichtet werden sollte zudem auf Rohmilch und Rohmilchprodukte (z.B. bestimmte Käsesorten) zur Vermeidung einer Listerieninfektion. Gleiches gilt für rohes Fleisch (Tartar, Salami, roher Schinken), um eine Toxoplasmoseinfektion zu verhindern. Wichtigste Zusatzstoffe für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft sind: ausreichend Folsäure, reichlich Magnesium und Calcium, Eisen und Jod. Omega-3-Fettsäuren sind ab etwa der 20. Schwangerschaftswoche sinnvoll.

 

Werden diese Grundpfeiler beachtet, kann sich das Kind prächtig entwickeln – und die werdende Mutter hat beste Aussichten auf eine schöne Schwangerschaft.

Das Ende der fruchtbaren Zeit

Das Ende der fruchtbaren Zeit

Die Familienplanung wird durch die Karriereleiter zunehmend in ein höheres Alter verschoben. Andererseits stellt sich die Frage wie lange noch verhütet werden muss. 

DIe Fruchtbarkeit einer Frau ist nicht sicher am chronologischen Alter abschätzbar. Das biologische Alter im Bezug auf die Fruchtbarkeitsreserve kann deutlich abweichen. Faktoren die dabei eine Rolle spielen sind Übergewicht (BMI < 27) und das Rauchen (jedes Jahr Rauchen vermindert die Chance auf eine Schwangerschaft um 4%).

Zur Abschätzung der ovariellen Reserve werden bei den Frauenärzten im Gewerbepark im eigenen Hormonlabor Serumwerte u.a. von Östradiol in Verbindung mit FSH in enem festgelegten Bereich des Zyklus bestimmt. In Verbindung mit der Zählung vorhandener Follikel pro Eierstock mit empfindlichen Ultraschallköpfen wir ein weiterer Parameter als Vorhersagewert für die ovarielle Antwort eingesetzt.

Ob die biologische Uhr für die Familienplanung bereits oder noch tickt kann somit mit wenigen Parametern abgeschätzt werden.

Der STORCH in der Schwangerschaft

Der STORCH in der Schwangerschaft

Der STORCH ist ein Kunstwort für Infektionen in der Schwangerschaft.

S = Syphilis, T = Toxoplasmose O = Others bedeutet bakterielle Infekte, R = Röteln, C = Cytomegalie H = Herpes.

 

Infektionskrankheiten, die bei einem gesundem Menschen im Allgemeinen folgenlos ausheilen, können, wenn sie in der Schwangerschaft durchgemacht werden, eine ernste Gefahr für die Gesundheit des Ungeborenen darstellen. Einige Erkrankungen sind besonders in der Frühschwangerschaft schädlich, andere Infektionen werden erst bei der Geburt auf das Kind übertragen. Diese meist subklinisch verlaufenden Infektionen können durch Testsysteme schnell und sicher erkannt werden. Leider sind generelle Screeninguntersuchungen zur Infektionsphrophylaxe nicht immer vorgesehen.

 

Bei den bakteriellen Infektionen werden durch die Toxoplasmose jährlich ca. 1250 Fälle von Kindern mit Spätschäden, oft erst nach mehreren Monaten, z. B. als Gehirnschäden, registriert. Immungesunde Mütter haben zu 90 % einen symptomlosen Verlauf. Hauptübertragung erfolgt durch „Handling“ von rohem Fleisch bei der Speisezubereitung mit Hand-Mund-Übertragung der Toxoplasma-Zysten. Die Diagnostik erfolgt in der Frühschwangerschaft über einen Antikörpernachweis. Bei fehlender Immunität muss der Test alle 12 Wochen wiederholt werden. Sollte sich die Diagnose bestätigen, muss bis zum Ende der Schwangerschaft mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden.

 

Chlamydien Infektionen die bei 2,2 % aller Schwangeren Frauen zu finden sind werden durch sexuelle Kontakte übertragen. Sie zeigen sich in Form von Entzündungen am Muttermund mit der Folge von Aborten, Frühgeburt oder Entzündungen im Fruchtwasser. Beim Neugeborenen verursachen sie Augenentzündungen. Ein 2. Screening wäre deshalb in der Spätschwangerschaft sinnvoll. Bei einer notwendigen Therapie muss der Partner mitbehandelt werden.

 

Streptokokken der Gruppe B finden sich bei 10-20 % aller Schwangeren. Verhindern kann man eine Besiedelung praktisch nicht. Das Neugeborene infiziert sich beim Durchtritt durch den Geburtskanal. Die schweren Krankheitsbilder äußern sich als Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen. Die Schwangere wird zwischen 35. und 37. Schwangerschaftswoche auf ß Streptokokken untersucht und im Erkrankungsfall mit Antibiotika behandelt.

Die Endometriumablation – Wissensvorsprung der sich auszahlt.

Die Endometriumablation – Wissensvorsprung der sich auszahlt.

Eine der häufigsten Ursachen für die Entfernung der Gebärmutter waren in den vergangenen Jahren die mit Medikamenten nicht mehr zu behandelnden starken Periodenblutungen. Von den Frauenärzten im Gewerbepark wird eine Methode angewendet, welche in der Lage ist einen erheblichen Teil der Gebärmutterentfernungen zu vermeiden, die Endometriumablation. Hierbei wird die Schicht der Gebärmutterhöhle zerstört welche die Schleimhaut bildet. Der Eingriff erfolgt von der Scheide aus und wird in Narkose ambulant durchgeführt. Bei sorgfältiger Indikationsstellung gelingt es in 70 – 80% die Blutung langfristig auf ein normales Maß zu reduzieren bzw. eine Blutungsfreiheit zu erreichen. In vielen Fällen kann damit eine Entfernung der Gebärmutter vermieden werden.

Ohne Heimweh

Ohne Heimweh

Moderne Operationstechniken wie die minimal - invasive Chirurgie und schonende

Narkosen belasten den Körper heute weit weniger als früher.

Ein häufiger Grund zur Durchführung einer Bauchspiegelung ist bei den Frauenärzten im Gewerbepark die Abklärung unklarer Schmerzen im Bauchraum. Neben Entzündungen, Verwachsungen und Zysten spielt auch die Endometriose eine Rolle. Bei Verwachsungen sind verschiedene Strukturen miteinander verklebt, welche normalerweise beweglich sind. Sie treten als Folge von Entzündungen oder nach Operationen auf. Durch Zug und Spannung kann es in einigen dieser Fälle zu Schmerzen kommen. Nicht immer kann die Ursache der Beschwerden durch eine Bauchspiegelung eindeutig geklärt oder behoben werden. Oft hilft es der Patientin aber beim Umgang mit den Schmerzen zu wissen, dass mit großer Wahrscheinlichkeit keine bösartige Erkrankung vorliegt.

Wer sich ambulant operieren lässt, verbringt schon die erste Nacht wieder im eigenen Bett anstatt im Krankenhaus.

Zuckerbelastungstest in der Schwangerschaft

Zuckerbelastungstest in der Schwangerschaft

Unter Schwangerschaftszuckerkrankheit versteht man eine Form der Zuckerkrankheit die während der Schwangerschaft erstmals auftritt und meist nach der Geburt wieder verschwindet. Der Schwangerschafts- diabetes führt normalerweise zu keinen Beschwerden bei der Mutter und ist daher nur durch einen Suchtest zu entdecken.

 

Durchgeführt wird dieser Test zwischen der 24.- und 28 Schwangerschaftswoche, da hier der Insulinbedarf durch den Einfluss der Schwangerschaftshormone ansteigt. Die Durchführung des Tests erfolgt durch Bestimmung des Nüchtern-Blutzuckers aus der Fingerbeere. Danach bekommen Sie 75 Gramm einer Zuckerlösung zu trinken. In der Folge wird eine Stunde später wieder der Blutzucker aus der Fingerbeere bestimmt.

 

Bei vorliegen eines Gestationsdiabetes wird die Erkrankung meist durch Folgeerscheinungen auffällig, wie starke Menge der Fruchtwasser-menge, abnormes Größenwachstum des Kindes oder langsamere Ausreifung der Lunge des Feten. Nach der Geburt hat das Kind ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Übergewicht oder eines Diabetes mellitus im späteren Leben. Durch Unterzuckerung nach der Geburt können Schäden am zentralen Nervensystem entstehen.

 

Sollte der Test positiv sein wird der Blutzuckerspiegel durch einen Diabetologen eingestellt.

Neues erweitertes Organscreening in der Schwangerschaft seit 01.07.2013

Neues erweitertes Organscreening in der Schwangerschaft seit 01.07.2013

Unter Organscreening versteht man eine Ultraschalluntersuchung, in deren Verlauf die Organe eines ungeborenen Kindes (=Fetus) begutachtet werden. Dieses Verfahren wird zum 01. Juli 2013 neu in die sog. Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen und von Beginn der 19. Schwangerschaftswoche (=SSW) bis Ende der 22. SSW angeboten. Es dient grundsätzlich dazu, Auffälligkeiten der Organe des Feten noch sicherer als bisher erkennen zu können.

 

Die Untersuchung wird von Frauenärztinnen und Frauenärzten durchgeführt, die ihre Befähigung zur Durchführung dieser Untersuchung durch eine gesonderte Prüfung nachgewiesen haben. Diese besondere Qualifikation wird in den Mutterschaftsrichtlinien gefordert, um eine hohe Qualität der ärztlichen Ultraschalldiagnostik zu gewährleisten.

 

Zum Ersten wird in den neuen Mutterschaftsrichtlinien der Mitbestimmung der werdenden Eltern eine größere Bedeutung zuerkannt. Nach Aufklärung durch die behandelnden Frauenärztinnen und Frauenärzte entscheiden diese selbst, ob neben der Wachstumskontrolle des Feten auch die systematische Untersuchung der kindlichen Organe erwünscht ist. Zum Zweiten ist der durchführende Arzt gehalten, bestimmte Organe bzw. Organsysteme des Kindes standardisiert zu untersuchen und zu dokumentieren. Dies betrifft das fetale Köpfchen mit Gehirn und Flüssigkeitsräumen, die Wirbelsäule, das Herz und die darstellbaren Organe des Bauchraumes.

 

Ziel des Organscreenings ist es, Auffälligkeiten der Organentwicklung, wie sie bei etwa 4 % aller Kinder vorkommen, noch effektiver als bisher zu erkennen. Den ausführenden Frauenärztinnen und Frauenärzten kommt die Aufgabe zu, die Eltern bereits nach der Untersuchung auf mögliche Auswirkungen der erhobenen Befunde vorzubereiten und die weitere Abklärung zu veranlassen, sofern die Eltern dies wünschen. Die hochspezialisierte Abklärung dient dazu, allen Betroffenen mondernste Untersuchungs- und Behandlungsmethoden während der Schwangerschaft zur Verfügung zu stellen, sowie den optimalen Entbindungszeitpunkt und Entbindungsort zu diskutieren.

Mammasonographie

Mammasonographie

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Neben der Mammographie ist die Mammasonographie, der Brustultraschall, die wichtigste Untersuchung zur Diagnosestellung. Durch die Ultraschalluntersuchung können Veränderungen der Brust genauer beurteilt werden und z.B. einfache Zysten, die keiner Behandlung bedürfen, von soliden Tumoren unterschieden werden. Bei jungen Frauen ist die Mammographie aufgrund des dichten Drüsengewebes meist nicht aussagekräftig und sollte an erster Stelle die Ultraschalluntersuchung erfolgen. Damit lassen sich unnötige Röntgenuntersuchungen verbunden mit einer Strahlenbelastung vermeiden.

 

Des Weiteren ist eine Beurteilung der Lymphabflussgebiete z.B. bei einem Tastbefund im Bereich der Achselhöhlen mit dem Ultraschall möglich. Dabei können auffällige Lymphknoten von normalen Lymphknoten unterscheiden werden.

 

Lässt sich durch die genannten Untersuchungen ein bösartiger Tumor nicht sicher ausschließen wird unter Ultraschallkontrolle eine so genannte Stanzbiopsie durchgeführt. Wir verwenden hierfür eine Hochgeschwindigkeitsstanze, mit der nach lokaler Betäubung der Haut eine kleine Gewebsprobe unter Ultraschallsicht direkt aus dem Herd entnommen wird. Das gewonnene Gewebe wird anschließend zur histologischen (feingeweblichen) Untersuchung eingeschickt. Dadurch lässt sich die Verdachtsdiagnose eines bösartigen Befundes bestätigen oder ausschließen. Somit kann die weitere Therapie optimal geplant werden und andererseits unnötige Operationen bei gutartigen Befunden vermieden werden.

 

Die komplette Ultraschalldiagnostik incl. Stanzbiopsie führen wir im Rahmen einer Spezialsprechstunde in unserer Praxis seit dem 01.07.2009 durch.

Anschrift

Wir sind für Sie da!

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Tel. (0941)4 64 44 - 0

Im Gewerbepark C 15

   

Fax (0941)4 64 44 - 14

   

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